Dienstag, 23. September 2014

Odoo: Workaround nachdem Update von Odoo 8RC auf Final ging der "Website Builder" nicht mehr...

Als ich letzte Woche unsere Homepage https://myodoo.de von dem Release Candidate auf die FINAL geupdatet hatte, sah alles ganz normal aus.

Als ich dann aber eine neue Seite erstellen wollte, konnte ich auf einmal keine Website-Inhalte hinzufügen. Statt dem gewohnten Menü, erschien nur eine leere Leiste.



Was tun??? - zwar fand ich im Odoo Helpforum Einträge mit ähnlichen Symptomen, aber keine Lösung.

Unser Workaround

Zunächst haben wir die Datenbank weggesichert.
Danach wurde das Module "Website Builder" deinstalliert und wieder installiert.







Achtung: Danach sind alle Seiten und Blogs weg! Deshalb die Sicherung!

Jetzt haben wir die Inhalte von der Sicherung übertragen:

Import der website

  1. Menüeinträge. Die Tabelle "website_menu" per CSV exportiert und die in der neuen Datenbank importiert.
    Wichtig!!! Wenn ein Datum mit exportiert wird, muss das Format des Servers gewählt werden. (1990-12-31 17:30)
    Beim Import(Append/Update) das selbe Spiel, sonst gibt es beim import einen Fehler, wobei nur die Felder id, parent_left, parent_right, name, sequence, url, parent_id und new_window wichtig sind. Insert/Append sollte benutzt werden. Wenn Fehler auftauchen, ist dies kein Problem, es fehlt nur der Inhalt in der Zeile.
  2. Webseiten. website_bugfix ausführen.
  3. Blogeinträge > die gleichen Vorgehnsweise wie bei den Menüeinträgen.
  4. blog_blog ohne die Spalten, create_id, create_date, write_id, write_date, message_last_post.
  5. bei blog_post das selbe, außer das man das create_date und write_date importiert.
  6. blog_post_history mit allen Feldern.
  7. blog_tag mit allen Feldern.
  8. blog_pos_tag_rel mit allen Feldern
Wir haben dazu ein Python-Skript erstellt. Wer ähnliche Probleme hat, kann sich gerne melden.

Sonntag, 14. September 2014

Terminal Session-Verwaltung mit "screen"

Im Zeitalter der "Cloud" ist die Verbindung über das Terminal eine wichtiges Werkzeug bei meiner Arbeit. Ich betreue zahlreiche Linux Server meist auf Ubuntu Basis.

Da es des öfteren vorkommt, dass ich langwierige Jobs laufen lassen muss, es aber durchaus vorkommen kann, dass die Verbindung zum Server abreist, arbeite ich mit "screen".
Es gibt nichts schlimmeres als z.B. bei Backup- und Restore-Prozessen die Session zu verlieren!

screen

screen ist ein Unix Session Management.
Es ist auf meinem Mac oder Ubuntu bereits installiert.

Man verwendet den "screen"-Befehl als Präfix für die SSH-Session und kann jeder Zeit wieder auf diese zurückkehren.

Näheres zur Installation und der Benutzung unter http://wiki.ubuntuusers.de/screen

Wichtig:

Man startet "screen" nicht auf einer lokalen Maschine, sondern auf der Remote-Maschine, d.h. zunächst verbindet man sich wie üblich mit ssh.

ssh -l BENUTZER IP oder SERVERNAME

Dort startet man dann eine "screen"-Session mittels

screen -S SESSIONNAME

Der Sessionname ist hilfreich, falls man mehrere Sessions hat. Danach arbeitet man ganz normal innerhalb der Session. Falls die Verbindung abreisst oder man sie mit [ALT]+[a]+[d] verlassen hat, kann man sich mittels

screen -ls 

die aktuellen Sessions aufzeigen lassen.

Mit

screen -r SESSIONNAME

kehrt man wieder zurück.